  Opitz Holzbautag 1998 mit Hauptredner Minoru Tominaga (r.)  Opitz Holzbautag 1997 mit Prof. Ernst Ulrich von Weizsäcker (l.)  Opitz Holzbautag 1996 mit Hauptredner Dr. Franz Alt (2. v. r.)  Bestseller: Das Opitz Holzbau Handbuch auf CD-Rom  Solar-Sheddächer auf der Zukunftsfabrik Neuruppin  Photovoltaik-Dachflächen auf der Fabrik in Mechernich (NRW)
Von Anfang an für morgen: Opitz als Ökologievorreiter
Weitsicht ist unser Programm. Von Anbeginn unserer Firmengründung haben wir uns für den Erhalt einer intakten Umwelt engagiert. Wir waren Vorreiter für viele Themen, die heute selbstverständlich sind.
Jetzt machen wir einen großen Schritt in die Zukunft. Wir verbinden die genialen Vorteile des umweltfreundlichsten Baustoffes der Welt mit der gesündesten und preiswertesten Energie.
Wir schnüren ein ganzheitliches Zukunftskonzept aus Holz und Sonne.
Die Ökogeschichte der Firma Opitz
Unsere Ideen, Initiativen und Projekte in Auswahl
Sie zeigen beispielhaft, wie in allen Bereichen des Unternehmens immer schon strategische Ansätze die ökologische Ausrichtung geprägt haben und uns für die Zukunft aufstellen.
Die Opitz Holzbautage
Vom Infotag für den einzig nachwachsenden Baustoff zur Ökologietagung mit 1000 Gästen und Toprednern
Der 1. und der 2. Opitz Holzbautag 1992 und 1994 waren Branchentreffen mit Fachthemen und 250 bzw 350 Gästen.
Der 3. Opitz Holzbautag 1996 mit Spitzenredner Dr. Franz Alt widmete sich konsequent dem ökologischen Bauen. Zum ersten Mal kommunizierte Opitz hier auch das Thema Solarenergie mit der These „ Die Sonne schickt uns keine Rechnung“. Es kamen 500 Gäste.
Der 4. Opitz Holzbautag 1997 sprengte den Rahmen. Mehr als 1000 Gäste wohnten der gesamtökologischen Thesenbildung von Prof. Dr. Ernst Ulrich von Weizsäcker bei. Das Thema: Der Faktor 4 – Halbierter Naturverbrauch schafft doppelten Wohlstand, so wie der Buchbestseller des Referenten.
Das EG Öko Audit
Zu beginn 1996 begann Martin Opitz damit, das komplette Unternehmen nach den strengen EG Öko Audit Vorgaben umzuorganisieren. Der Prozeß durchzog alle Unternehmensbereiche, ein eigens eingestellter Innovationsassistent betreute die in- und externen Schnittstellen. Die gesamte F&E wurde auf ökologische Kiterien abgestellt, das Marketing (s.d.) gesamtökologisch organisiert.
Im September 1997 erreichte das Werk Mechernich seine Zertifizierung, im November 1997 die Werke Neuruppin und Elsnigk.
Opitz war damit der erste deutschsprachige Holzbaubetrieb, der komplett ökozertifiziert war.
Das Opitz Holzbau Handbuch
Weil der umweltfreundliche Holztafelbau für viele Anwender ein Novum mit vielen unkalkulierbaren Risiken war, gab Opitz im April 1997 ein großes Info- und Aufklärungslexikon heraus, das schnell ein Standardwerk wurde.
„Baut mit Holz, entdeckt die Möglichkeiten, lasst Euch die Vielfalt der Anwendungen und Ausführungen zeigen“ war die Devise.
Das Handbuch erreichte eine Auflage von 6500 Exemplaren, die CD Rom nochmals 3000. Ausschließlich über Eigenvertrieb und Direktverkauf warb man schon früh für die Einsatzbereiche des ökologischen Baustoffes.
Ökologische Bausiedlungen
Anders als heute, wo ökologisches Wohnen zum guten Ton gehört und der LOHAS (Lifestyle of health and Sustainibility) die trendgebenden Bevölkerungsschichten erreicht hat, wurde ökologisches Wohnen in der Mitte der 90er mit Komfortverzicht und architektonischen Mißbildungen gleichgesetzt.
Die 1995 in Engter/ Westfalen als engagiertes Projekt von Opitz komplett nach Nullenergie- und ökologischen Baustoffkriterien gebaute Siedlung beweist, dass beides möglich ist: Gesund und attraktiv Bauen mit hohem Komfort – zu gutem Preis-/Leistungsverhältnis.
Es folgten weitere Siedlungen in Rheinsberg/Brandenburg (hier erhielt Opitz 1996 den Deutschen Bauherrenpreis Brandenburg), im Bergischen Land/NRW (hier entstand eine der ersten Passivhaussiedlungen Deutschlands) und auch Einzelobjekte wie das Märkische Haus der LEG Brandenburg 1996, das Prototyp war für bezahlbares ökologisches Bauen.
Aktionen mit der Güte- und Informationsgemeinschaft GIN
Zusammen mit der Güte- und Informationsgemeinschaft Nagelplattenverwender, deren Stellvertretender Vorsitzender Martin Opitz von1990–1994 und Vorsitzender von 1994–2001 war, ging man den Kurs des sparsamen Resourcenverbrauchs hart an. Nagelplattenkonstruktionen sind materialsparend wie keine andere Technologie – ihr Einsatz schont die Natur wirklich!
Innovative Produkte: Beispiel Woodrib
2003 meldet Opitz woodrib zum Europäischen Patent an. Der Wandaufbau für wärmebrückenfreies Bauen ist ein wichtiger Schritt zum Niedrigenergie- und Passivhaus.
Mit woodrib bauen heißt viel Energie sparen. woodrib
KERTO Furnierschichtholz – ein innovativer Baustoff
Im Jahre 1994 wurde Opitz Generalvertriebspartner für KERTO in Deutschland. Der für besondere Problemlösungen geeignete Werkstoff mit ganz besonderen statischen Fähigkeiten substituiert andere, weniger naturnahe Baustoffe wie Beton oder Stahl im Bereich Decken oder Unterkonstruktionen.
So führt KERTO dem Holzbau neue Einsatzbereiche zu.
Kampagne Trockenes Holz
Schon lange bevor sich die Branche auf Qualitätskriterien zum Einsatz von getrockneten Holz mit seinen wesentlich besseren Produktqualitäten und Sicherheiten festlegte, warb Martin Opitz durch Verbandsarbeit, Vorträge und Firmenmarketing für Egalisiertes Trockenes Holz, das dem Konstrukteur und Bauherrn mehr Sicherheit gibt und damit Vorschub für den Baustoff leistet. Opitz verwendete schon immer die besten getrockneten und gehobelten Holzqualitäten.
Kampagne giftfreie Imprägnierungen
Schadfreie Imprägnierungen, gesundes Wohnklima. Schon immer wurde bei Opitz auf die Schadstofffreiheit der Imprägnierungen geachtet. Gesundheit geht vor allem; durch vielfachen Einsatz sinkt auch der Preis der wohnfreundlichen Imprägnierungen.
Ökologisches Marketing
Die technischen, kommunikativen und publizistischen ökologischen Schritte, die zu allen Zeiten „vor ihrer Zeit“ stattfanden und die Firma als wirklichen Innovator und Vorreiter dieser Prozesse ausweisen, zogen natürlich ein zielgerichtetes Marketing mit.
Der PR wurde dabei besonderes Augenmerk gewidmet. Eigene Publikationen, so auch periodisch herausgegebene Newsletter, und eine konstante Pressearbeit begleiteten zu allen Zeiten den Unternehmensalltag.
Beteiligung am Prümer Holzwerk.
2005 übernahm Martin Opitz zusammen mit zwei Sägewerkern den traditionellen Betrieb Prümer Holzwerk in Prüm aus der Insolvenz.
Das Ziel dieser Aquisition war es, Vollstufigkeit unter eigener Regie zu erreichen und die Marktstärke Holzbau halten zu können. Nach nur einem Jahr mit hohen Investitionen in Logistik, Effizienz und Vertrieb schrieb man schwarze Zahlen und hatte den Betrieb in ein hochmodernes Brettschichtholzwerk umgebaut.
Gründung der Firma Opitz Solar: Ökologie²/ Beginn einer neuen Ära
2006 gegründet, ging die Opitz Solar Anfang 2008 mit den zum Deutschen Patent angemeldeten Power Ports an den Start. Ausgeklügelte Technologie mit Solarthermie oder Photovoltaik für clevere Baukörper, die die Energie der Sonne nutzen und dank schneller Amortisierung eigene Wirtschaftsfaktoren sind.
2008 / 2009 wurde die Produktionsstätte für die Herstellung von Solarkollektoren, Spezialkollektoren für die Trinkwassererzeugung, sowie solare Kompaktanlagen im Werk Neuruppin aufgebaut.
Diese patentierten und zertifitierten Produkte sind der Beginn einer neuen Ära mit kompakten Solarprodukten: Ganzheitliche Nachhaltigkeit in umfassender Denkweise, das sind die Vorgaben für die Zukunft.
Diese Startprodukte sind der Beginn einer neuen Ära mit kompakten Solarprodukten: Ganzheitliche Nachhaltigkeit in umfassender Denkweise, das sind die Vorgaben für die Zukunft.
Die Zeit drängt: Wir müssen unsere Umwelt schützen und CO2 drastisch reduzieren..
Ökologie² von Opitz ist mehr ist als die Summe von resourcensparenden Einzelprojekten.
Martin Opitz ist als geprüfter Energieberater auch mit den komplexen Anforderungen der Umwelt- und Solartechnik vertraut.
Bau der Opitz Zukunftsfabrik: Ökologie² hat ein Zuhause
Die von der Presse schon als „Zukunftsfabrik“ betitelte neue Produktion der Firma Opitz hat seit ihrer Grundsteinlegung im November 2006 durch Brandenburgs Ministerpräsidenten Matthias Platzeck und ihrer Rekordbauzeit von nur 5 Monaten eine wahre Lawine von Lob erhalten. Hier nur einige der Superlative, die diese nach konsequent ökologischen Gesichtspunkten gebaute Fabrik auszeichnen, die im März 2008 offiziell auch von MP Platzeck eingeweiht wurde.
Zur genauen Dokumentation laden sie sich den Newsletter „Zukunftsfabrik“ herunter: www.opitz-holzbau.de/ aktuelles/newsletter oder bestellen ihn als Print bei Opitz.
- Die Zukunftsfabrik produziert 75% ihrer Verbrauchsenergie selbst.
- Die Sheddächer allein mit ihren Solarthermieelementen liefern die Energie für Warmwasser und zur Heizungsunterstützung. Die PowerPorts mit Photovoltaikelementen produzieren ca 300 KWP
- Durch die transluszenten Fassaden und die lichtdurchlässigen Sheddächer dringt ein Maximum an Tageslicht ein.
- Komplette Inhouse Produktion und Lagerung ermöglicht, dass die Tore nur zum An- und Abtransport geöffnet werden, was geringsten Energieverlust bedeutet.
- Die Zukunftsfabrik ist komplett CNC gesteuert und verfügt über modernste Logistik.
- In der Zukunftsfabrik werden Produkte hergestellt, die uns unabhängig machen von herkömmlichen Energien, die intelligent sind und eine gesunde Zukunft ermöglichen.
- Auch die ehemalige Produktion von Opitz Holzbau in NRW wurde mit Solarthermiedächern ausgestattet, die dem dortigen Betreiber Warmwasser und Heizungsunterstützung liefern.
Damit ist Opitz der größte Energieproduzent seiner Branche.
Energieberichte 2007, Zukunftsfabrik Neuruppin = 300 kw/p 2008, Halle in Mechernich = 850 kw/p 2009, Halle Neuruppin = 400 kw/p 2009, Halle Elsnigk = 390 kw/p 2010, Verwaltung Neuruppin 80 kw/p Gesamtleistung = 2020 kw/p
Das entspricht dem Jahresbedarf von etwa 800 Familien.
Ausblick: Ökologisch sinnvolle Komplettlösungen für die Zukunft
So hat sich der Kreis geschlossen. Mit Holz und Sonne wird die Zukunft gebaut.
Und schon wieder ist man der Zeit voraus: Opitz ist der einzige Holzbauer, der ganzheitliche Komplettlösungen mit Holzbau und Solartechnik anbietet.
Den größten Anforderungen unserer Zukunft zuliebe: dem Schutz der Natur und der Reduzierung des CO2.
Das Opitz Leitbild Opitz Holzbau und Opitz Solar
Wir haben als Vorgabe für unser Handeln das OPITZ Leitbild (siehe „Unser Leitbild“) erstellt. Bitte lesen Sie es und lassen Sie es Beachtung in Ihrem Leben finden.
Aufgrund unserer Motivation sind wir TOP100 Innovator 2009. Unser Leitbild
OPITZ ist der erste EnergiePlus Holzbaubetrieb Europas und erzeugt 5
mal soviel Energie wie er verbraucht. Ökologie ist uns Programm aber
nicht Mehrwert genug. Wir machen mehr, denken weiter und verfolgen
unsere Produkte ganzheitlich bis zu den Wurzeln zurück. Unser
umfassender Ansatz beginnt bei der Energie und Produktherkunft und endet bei den ökologisch-technischen Innovationen unserer Produktpalette und Leistungen. Unser unternehmerisches Handeln ist von Ganzheitlichkeit und Nachhaltigkeit geprägt.
Rückverfolgbar ehrlich – ökokorrekt von Anfang an
Der Ökofußabdruck unserer Produkte ist der Beste, den es am Markt
gibt. Der Werkstoff Holz ist der einzig klimaneutrale Baustoff. Der Baum
wandelt sein Leben lang CO2 in Sauerstoff, den er abgibt und
Kohlenstoff, den er für sein Wachstum braucht. Auch die
Weiterverarbeitung bis zu jedem fertigen Bauteil ist energieschonend,
Holz hat CO2 neutrale Durchgängigkeit.
In seinen jeweiligen Anwendungen und in der Kombination mit der
Energie aus der Sonne setzen wir unseren Rohstoff so materialsparsam,
effizient und flexibel wie möglich ein. Bei komplexen Bauten werden
Produkt-kombinationen und Wandaufbauten jeweils auf ihre
Wirtschaftlichkeit geprüft.
Unsere Gesamtausrichtung: Absolute CO2 Transparenz auf allen Ebenen
Auch alle internen und externen Abläufe des Unternehmensalltags bei
Opitz setzen auf umweltschonende Materialien und sparsame Prozesse in
Verwaltung und Kommunikation: Weitgehend papierloses Büro, elektronische
Kommunikation, Lokalität der Rohstoffe, die Effizienz der
Transportwege, Abfalltrennung, Recycling, Energiesparlampen und
Ökostrom, achtsamer Wasserverbrauch und die modernste Produktions-stätte
für industriellen Holzbau in Europa, die Opitz Zukunftsfabrik.
Die Opitz Zukunftsfabrik: Mehr Energie erzeugen, als man verbraucht
Was die Opitz Zukunftsfabrik zeigt, ist Modell und Vorbild für das
Bauen von Morgen: Moderne Ablauflogistik und grüner High Tech in einem
Bau, der nach allen CO2 sparenden Maximen gebaut ist (vom Recycling des
Altbestandes bis zur transluzenten Energiesparfassade) und mehr Energie
aus der Sonne und dem Wind erzeugt, als er selber verbrauchen kann.
Opitz erzeugt in Kürze zwei Megawatt pro Jahr, was einem Verbrauch von
nahezu 800 Familien entspricht.
Das ist die neue proaktive Komponente beim Bauen und genauso
proaktiv werden auch die Wohn- und Gewerbebauten der Zukunft aussehen.
Dies ist unser Leitbild bei der Entwicklung unserer Produkte und bei der
Beratung unserer Kunden.
Intelligente und grüne Lösungen für das Bauen im 21. Jahrhundert:
Von Anfang an grün und intelligent sein heißt, das Facility
Management des Bauens an den Wurzeln beginnen zu lassen: Von
Recyclingüberlegungen bei der Bestandsanalyse über die jeweils
individuellen energetischen Möglichkeiten der Architektur und Technik
bis zur intelligenten Kombination der Werkstoffe und dem effizientesten
Einsatz der regenerativen Energien aus der Sonne und dem Wind. Dazu
gehört auch die jeweils sinnvollste Solartechnik Solarthermie oder
Photovoltaik mit ihrer Dimensionierung und dem jeweils optimalen
Einsatz. All diese Komponenten müssen geprüft, optimiert und auf ihre
CO2 Ersparnis gecheckt werden. Denn auch nach 20 Jahren soll ein Bau
eine positive Energiebilanz haben!
Sonnendynamisches Bauen nennen wir von Opitz diese
Gesamt-betrachtung, welche die jeweils beste und effizienteste
Energiebilanz für einen Bau aufzeigt. Und zwar alles, was möglich ist,
für den ökologisch einwandfreien Fußabdruck.
Dafür haben wir innovative Produkte. Denn wir möchten unsere Erde
erhalten, damit die späteren Generationen eine gleich gute
Lebensqualität haben.
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